Lebensmittel regional, saisonal und ökologisch

Alle reden über eine regionale, saisonale und ökologische Ernährung, die unsere Zukunft ist.
Aber wie kann diese eigentlich genau vor Ort praktisch umgesetzt werden?

Eine regionale Versorgung mit ökologischen Lebensmitteln ist auch im Raum Halle möglich!
Dank mutigen und zukunftsorientierten Menschen entstehen mehr und mehr Projekte, wie kleine Biohöfe oder Permakulturhöfe auch hier in der Region. Dadurch wird ermöglicht, auch innerhalb von Städten nährstoffreiches, geschmackvolles und erntefrisches Biogemüse und vieles mehr zu beziehen. Ob gelieferte Biokisten direkt vor die Haustür oder Ab-Hof-Verkauf (gerade jetzt ein schöner Ausflug mit dem Fahrrad) gelangen die frischen Lebensmittel vom Feld direkt zu dir nach Hause. Eine geringere CO2-Bilanz ist wahrscheinlich nur durch Selbstversorgung möglich. „Biophilja“, der „Amselhof“ und der „Ökohof Tuch“ sind Beispiele für ökologische Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus der Region.
Teilweise werden diese lokalen Lebensmittel auch in den diversen Bioläden in Halle angeboten.
Einen Überblick über regionale Bio-Höfe und -Händler bietet auch der monatliche „Bio-Abendmarkt“ auf dem Hallmarkt.

Daneben gibt es mehrere Möglichkeiten sich aktiv am Gemüsebau zu beteiligen: SoLawi-Projekte entwickeln sich auch hier in der Region mehr und mehr. Ein Beispiel hierfür ist „KoLa Leipzig“. Diese kooperative Landwirtschaftsform, welche von mehreren privaten Haushalten getragen wird, bietet Bürger*innen einen psychischen und physischen Ausgleich zur monotonen täglichen Arbeit. Außerdem steigt die Wertschätzung bei selbst angebauter Nahrung meist sehr stark und vielen Menschen wird erst dadurch bewusst, wie viel körperliche Arbeit und Fachwissen in ihren Lebensmitteln stecken kann.
Wem das zu viel ist und wer nur kurzzeitig ein bisschen Landluft schnuppern möchte, kann oft auch für ein paar Stunden bei Biohöfen tatkräftig werden.

Urban Gardening ist eine weitere Möglichkeit für jeden, der einen Balkon, einen kleinen Garten oder Hinterhof hat, Nahrung mit vernachlässigbarer CO2-Bilanz zu konsumieren. Kleiner Tipp dazu: Salat gedeiht sogar im eigenen Fensterbrett prächtig. 

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