Fleischkonsum: Mein Teller ist politisch

Gastbeitrag von Willi von Students for Future Halle

In Deutschland wird pro Kopf und Jahr 60,2kg Fleisch gegessen. Das ist zu viel:

1.) Zu viel für unsere Gesundheit. Die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ empfiehlt 300g-600g Fleisch pro Woche im Rahmen einer gesunden Ernährung. Das wären15kg-30kg pro Jahr.
https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36573/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-fleisch-in-deutschland-seit-2000/
https://www.boell.de/de/fleischatlas

2.) Zu viel für unseren Planeten:
Denn das Land, welches für die Fleischproduktion benutzt wird, könnte auch nachhaltiger bewirtschaftet werden.
„In der Europäischen Union liegt diese Zahl noch höher: Hier landen 60 Prozent des angebauten Getreides in den Trögen. Dieses Verfahren ist äußerst ineffizient. Für 100 Kalorien an Nutzpflanzen, die statt Menschen jetzt Tiere ernähren, erhalten wir durchschnittlich nur 17 bis 30 Kalorien als Fleisch zurück.“ https://www.boell.de/de/2015/01/08/futtermittel-viel-land-fuer-viel-vieh
Dies so beanspruchte Land könnte zum Beispiel besser für Humusaufbau, für Biodiversitätsmaßnahmen u.v.m. eingesetzt werden!

Weitere Informationen zum Zusammenhang von Fleischkonsum und Landnutzung finden sich bspw. im Fleisch- oder im Bodenatlas der Böll Stiftung:
https://www.boell.de/de/bodenatlas
https://www.boell.de/de/fleischatlas

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